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Hilfe für Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen

„Kein Täter werden“ richtet sich an Personen mit sexuellem Interesse an Kindern. Wir bieten Vertraulichkeit, einen geschützten Rahmen und ein Therapiekonzept mit einem klaren Ziel: dass es nicht zu sexuellen Übergriffen und nicht zur Nutzung von Missbrauchsabbildungen kommt. Mit den Teilnehmenden erarbeiten wir Wege zu einem gesetzeskonformen und zufriedenen Leben.

Therapiegespräch: ein Mann von hinten, ihm gegenüber sitzt eine Therapeutin

Aktuell in Behandlung

[Stand 31.12.2025]

339

In Therapie

157

In Beratung, Psychoedukation oder Einzelversorgung

170

In Nachsorge

Was beschreibt Ihr Anliegen am besten?

Hilfesuchende

Ich fühle mich sexuell zu Kindern hingezogen und suche Hilfe.

Angehörige

Ich kenne jemanden, der ein sexuelles Interesse an Kindern hat, und suche Rat.

Fachkräfte

Ich möchte auf Personen mit sexuellem Interesse an Kindern adäquat reagieren.

Journalisten

Ich arbeite journalistisch und suche Informationen und Ansprechpartner.

Teilnahmevoraussetzungen

Unser Angebot richtet sich an Frauen und Männer, Jugendliche und Erwachsene, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen.

Sie können sich an uns wenden,

  • wenn Sie deshalb niedergeschlagen und beeinträchtigt sind,
  • wenn Sie bisher keine Straftaten begangen haben, aber befürchten, es in Zukunft zu tun,
  • wenn Sie bereits sexuelle Übergriffe begangen oder Missbrauchsabbildungen (juristisch: kinderpornografische Inhalte) genutzt haben und die Justiz davon nichts weiß,
  • wenn Sie dafür angezeigt oder verurteilt wurden und das Verfahren abgeschlossen ist.

Läuft gegen Sie ein Ermittlungs- oder Strafverfahren, können wir Sie in dieser Zeit nicht behandeln. Melden Sie sich wieder, wenn das Verfahren abgeschlossen ist, eine verhängte Strafe verbüßt ist und keine Auflagen der Justiz mehr bestehen, etwa Bewährung oder Führungsaufsicht.

Ablauf und Ziele

So läuft es ab: fünf Schritte vom ersten Kontakt bis zur NachsorgeAblauf in fünf Schritten. Auf dem ganzen Weg gilt: kostenlos, unter Schweigepflicht, ohne Namen möglich. Schritt 1, Sie melden sich: Per Telefon, E-Mail oder Formular, je nach Standort. Schritt 2, Erstes Gespräch: Ausführlich und ohne Prüfung. Gemeinsam klären Sie, was passt. Schritt 3, Vorbereitung: Je nach Standort: eine Gruppe mit Grundlagen. Diesen Schritt gibt es nicht an jedem Standort. Schritt 4, Therapie: In der Gruppe oder einzeln. Dauer individuell, meist mindestens ein Jahr. Medikamente nur, wenn Sie es möchten. Schritt 5, Nachsorge: Begleitung auch nach der Therapie. Vereinfachte Darstellung, Einzelheiten je nach Standort.Auf dem ganzen Weg: kostenlos, unter Schweigepflicht, ohne Namen möglich1Sie melden sichPer Telefon, E-Mailoder Formular, jenach Standort.2Erstes GesprächAusführlich und ohnePrüfung. Gemeinsamklären Sie, waspasst.3VorbereitungJe nach Standort:eine Gruppe mitGrundlagen.4TherapieIn der Gruppe odereinzeln. Dauerindividuell, meistmindestens ein Jahr.Medikamente nur,wenn Sie esmöchten.5NachsorgeBegleitung auch nachder Therapie.gestrichelt: nicht an jedem StandortVereinfacht; Einzelheiten je nach StandortSo läuft es ab: fünf Schritte vom ersten Kontakt bis zur NachsorgeAblauf in fünf Schritten. Auf dem ganzen Weg gilt: kostenlos, unter Schweigepflicht, ohne Namen möglich. Schritt 1, Sie melden sich: Per Telefon, E-Mail oder Formular, je nach Standort. Schritt 2, Erstes Gespräch: Ausführlich und ohne Prüfung. Gemeinsam klären Sie, was passt. Schritt 3, Vorbereitung: Je nach Standort: eine Gruppe mit Grundlagen. Diesen Schritt gibt es nicht an jedem Standort. Schritt 4, Therapie: In der Gruppe oder einzeln. Dauer individuell, meist mindestens ein Jahr. Medikamente nur, wenn Sie es möchten. Schritt 5, Nachsorge: Begleitung auch nach der Therapie. Vereinfachte Darstellung, Einzelheiten je nach Standort.Auf dem ganzen Weg:kostenlos, unter Schweigepflicht,ohne Namen möglich1Sie melden sichPer Telefon, E-Mail oderFormular, je nach Standort.2Erstes GesprächAusführlich und ohne Prüfung.Gemeinsam klären Sie, waspasst.3VorbereitungJe nach Standort: eine Gruppemit Grundlagen.4TherapieIn der Gruppe oder einzeln.Dauer individuell, meistmindestens ein Jahr.Medikamente nur, wenn Sie esmöchten.5NachsorgeBegleitung auch nach derTherapie.gestrichelt: nicht an jedem Standort

Die Therapie erfolgt kostenlos und unter Schweigepflicht

Die Kosten tragen die gesetzlichen Krankenkassen, an einzelnen Standorten das Land – unabhängig davon, ob und wie Sie versichert sind. Wir unterstützen Sie, wenn Sie sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen, darunter leiden und deswegen Hilfe suchen. Sie lernen Strategien, um diesen Bereich Ihres Lebens zu bewältigen und sexuelle Impulse gegenüber Kindern zu kontrollieren.

Ihr Therapieplan wird individuell erarbeitet

Die Behandlung folgt einem strukturierten Therapieplan, berücksichtigt aber Ihre individuellen Bedürfnisse und erfolgt in Absprache mit Ihnen. Sie integriert psychologische, sexualwissenschaftliche und medizinische Ansätze sowie die Möglichkeit einer zusätzlichen medikamentösen Unterstützung. Ob Angehörige einbezogen werden können, erfahren Sie beim Standort.

Ziele der Therapie

Keine sexuellen Übergriffe begehen und keine Missbrauchsabbildungen nutzen
Die Lebenszufriedenheit verbessern und möglicherweise bestehende Angst und Schuldgefühle bewältigen
Ihre sexuellen Wünsche und Bedürfnisse angemessen wahrnehmen und bewerten
Fremdgefährdende Entwicklungen identifizieren und bewältigen

Aus dem Präventionsnetzwerk

„Kein Täter werden“ begann 2005 als Pilotprojekt am Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Heute gibt es 13 Standorte in Deutschland und ein Online-Angebot für Menschen in Sachsen-Anhalt. In der Schweiz und in Liechtenstein gibt es eigenständige Angebote, die sich am Ansatz orientieren. Im Rahmen von Forschungskooperationen gibt es inzwischen auch in mehreren anderen Ländern Angebote, die sich auf einen vergleichbaren Ansatz stützen.

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