Was sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Therapie?

Erfolgreiche Therapien kommen vor allem dann zustande, wenn Behandelnde und Teilnehmende gleichermaßen ihre unterschiedlichen Aufgaben während einer Therapie wahrnehmen.

Seitens der Teilnehmenden beeinflussen Offenheit, das Einbringen relevanter Probleme, regelmäßige Mitarbeit und das Treffen von Entscheidungen das Therapieziel maßgeblich. Entscheidend ist die eigene Motivation, keine sexuellen Übergriffe auf Kinder zu begehen und keine Missbrauchsabbildungen (juristisch: kinderpornografische Inhalte) zu nutzen.

Die Behandlung übernehmen approbierte Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, die in Diagnostik und Behandlung sexueller Präferenz- und Verhaltensstörungen erfahren sind; Medikamente verordnen Fachärztinnen und Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie. So verlangen es die Fördergrundsätze des GKV-Spitzenverbands. Die Behandelnden nehmen regelmäßig an Supervision teil.

Wenn Sie sich in dieser Frage wiederfinden: Das Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“ bietet an mehreren Standorten eine kostenlose, vertrauliche Beratung und Behandlung an. Die Schweigepflicht schützt Sie. Ist ein Kind gefährdet, gibt es gesetzliche Ausnahmen, über die wir offen sprechen.

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